Lars Rudolph als bester Schauspieler mit dem Deutschen Hörspielpreis ausgezeichnet

Frankfurt, 13. November 2017 – Am vergangenen Samstag erreichten die ARD Hörspieltage mit der „Nacht der Gewinner“ ihren Höhepunkt. Besonders für den Schauspieler Lars Rudolph war der an Preisverleihungen reiche Abend ein voller Erfolg. Mit seiner ausdrucksstarken Darstellung des Serienmörders Fritz Honka im Hörspiel „Der goldene Handschuh“ gewann er den Deutschen Hörspielpreis für die beste schauspielerische Leistung.

Das vom NDR produzierte Hörspiel ist die erfolgreich Vertonung des gleichnamigen Bestsellers von Heinz Strunk. Mit seiner außergewöhnlichen Intensität konnte Lars Rudolph die Schauspielerin und Jurorin Tina Engel (u.a. „Die Blechtrommel“) von sich überzeugen: Wie Rudolph die Figur des Fritz Wonka „nicht spielt und spricht, sondern ausdünstet, ist ein körperlicher Vorgang, den ich so im Radio noch nicht erlebt habe“, sagte Engel in ihrer Laudatio. Lars Rudolph ist ein erfahrener Theatermime und Kinogängern sowie Fernsehzuschauern unter anderem aus seinen Rollen in „Er ist wieder da“, „Soul Kitchen“ oder dem „Tatort“ bekannt.

Der vom Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) gestiftete Preis wurde bereits zum zweiten Mal vergeben. Nominiert waren Hörspielproduktionen von ARD, DRadio, SRF und ORF.

„Hören ist der Sinn unseres Lebens“, erklärt Dr. Stefan Zimmer, Vorstands-vorsitzender des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie (BVHI). „Mit Hörspielen können wir in andere Welten abtauchen. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr eine herausragende schauspielerische Leistung zu würdigen, die allein über das Gehörte überzeugt. Gemeinsam mit mehr als 14.000 Hörakustikern deutschlandweit setzen wir uns dafür ein, dass derlei Kunstgenuss auch für Menschen mit Hörminderung in vollen Zügen erlebbar wird.“

Bei den ARD Hörspieltagen vom 08. bis 12. November in Karlsruhe drehte sich alles um das Thema Hörspiele. Nicht nur, um den spannenden Geschichten zu lauschen, ist gutes Hören wichtig, auch im Alltag ist ein funktionierendes Gehör unabdingbar. „Weil ein gutes Gehör den größten Teil der Kommunikation ausmacht“, betont Jurorin Tina Engels. Auch für sie haben Hörspiele eine ganze besondere Wirkung: „Hörspiele sind für mich Kopfkino – ähnlich wie beim Lesen bin ich derjenige, der die Bilder macht, die Rollen castet, das Motiv aussucht, in gewisser Weise auch Regie führt. Ich bin beteiligt an einem künstlerischen Prozess.“

Foto: Dr. Stefan Zimmer (BVHI), Preisträger Lars Rudolph und Jurorin Tina Engel (v.l.)

 

Über den Bundesverband der Hörgeräte-Industrie
Der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie ist die Vertretung der auf dem deutschen Markt tätigen Hörgerätehersteller. Er artikuliert die Interessen seiner Mitglieder und ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation. Der Verband setzt sich für die Erhöhung der Nutzung von Hörgeräten durch Menschen mit einer Hörminderung ein und klärt über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme auf. Darüber hinaus befördert er die Zusammenarbeit mit allen Gruppen, die an der Versorgung mit Hörsystemen beteiligt sind. Dazu gehören Hörakustiker, HNO-Ärzte, Krankenkassen, andere Verbände und Interessengruppen sowie die Politik.


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