Mit dem Hören beginnt jede Beziehung – Zuhören verbindet!

Stiftung Zuhören wird zum diesjährigen Welttag des Hörens Kooperationspartner des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie (BVHI)

Frankfurt, 22. Februar 2018 – Aufmerksames Zuhören ist ein Ausdruck von Respekt und Wertschätzung. Das geht aus der aktuellen Studie vom Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) und Kantar TNS anlässlich des „Welttag des Hörens 2018“ hervor. 70 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie sich respektiert und geschätzt fühlen, hört man ihnen aufmerksam zu. Die aktuelle Studie zeigt zudem, dass die Hälfte der Befragten einen Unterschied feststellen kann, ob das Gegenüber lediglich passiv hört oder aufmerksam und aktiv zuhört.

Zuhören will gelernt sein

Im Gegensatz zum Hören ist das bewusste Zuhören eine Fähigkeit, die erlernt werden kann. Bewusstes Zuhören schafft eine Kultur der Anerkennung und öffnet viele Türen für gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe. Dafür setzt sich die Stiftung Zuhören ein und fördert das Zuhören in Bildung, Kultur, Medien und Wirtschaft. Mit ihrem Programm, „Lilo Lausch – Zuhören verbindet“, unterstützt die Stiftung insbesondere mehrsprachige Kinder in Kitas und Schulen und fördert die Offenheit für sprachliche und kulturelle Vielfalt sowie die Zusammenarbeit mit Familien.

„Besonders in Zeiten, in denen die sozialen und kulturellen Gegensätze immer drastischer aufeinanderprallen, braucht es Zuhörkompetenzen für die Dialogfähigkeit und für die Bereitschaft sich offen aufeinander zuzubewegen. Zuhören bildet die Basis für das Sprechen- und Lesenlernen sowie für den Schriftspracherwerb und bedarf bewusster Förderung“, sagt Hans Sarkowicz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zuhören.

Mit gesunden Ohren in eine gesunde Zukunft

Schon von Kindesbeinen an ist ein gutes Gehör somit Grundlage für eine gesunde Entwicklung. Laut WHO hören auf der ganzen Welt 32 Millionen Kinder nicht gut – denn Hörprobleme sind längst keine Alterserscheinung mehr. „Zuhören – als wichtige soziale Kompetenz – setzt ein funktionierendes Gehör voraus“, erklärt auch Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie (BVHI). „Daher sollten bereits ab dem frühesten Kindesalter regelmäßig Hörtests durchgeführt und eine diagnostizierte Hörminderung im Bedarfsfall frühzeitig therapiert werden. In Kooperation mit der Stiftung Zuhören möchten wir anlässlich des diesjährigen Welttag des Hörens vor allem auf die große soziale Bedeutung eines intakten Gehörs – als Voraussetzung zum Zuhören – hinweisen.“

Tipps für das Gehör der kleinen Patienten

Wer sichergehen möchte, dass das eigene Kind gut hört, sollte sich drei einfache Fragen stellen:

  • Dreht Ihr Kind sein Gesicht in Ihre Richtung, wenn Sie es ansprechen und beruhigt es sich, wenn es Ihre Stimme hört?
  • Erschrickt es bei lauten Geräuschen?
  • Brabbelt es vor sich hin und lacht laut?

Tut es das nicht, ist es Zeit für einen Hörtest. Dieser lässt sich auch für die Kleinen beim HNO-Arzt oder Hörakustiker durchführen.

Detaillierte Informationen rund um das Thema finden Sie auf der Aufklärungsplattform www.ihr-hoergeraet.de.

Weitere Informationen rund um den Welttag, geplante Aktionen sowie teilnehmende Hörakustiker und HNO-Ärzte in Ihrer Nähe finden Sie auf der Aktionsseite www.welttag-des-hoerens.de. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie auf der Website www.stiftung-zuhoeren.de.

 

Über den Welttag des Hörens
Der Welttag des Hörens ist ein jährlich am 3. März begangener globaler Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit nationalen Partnern Aufmerksamkeit auf die Prävention und Versorgung von Hörminderungen und auf die Bedeutung des Gehörs lenkt. In Deutschland richtet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie gemeinsam mit der WHO den Welttag aus, an dem sich unter anderem ca. 4.000 Hörakustiker beteiligen. Nähere Informationen auf der Kampagnenseite unter www.welttag-des-hoerens.de

Über den Bundesverband der Hörgeräte-Industrie
Der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie ist die Vertretung der auf dem deutschen Markt tätigen Hörgerätehersteller. Er artikuliert die Interessen seiner Mitglieder und ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation. Der Verband setzt sich für die Erhöhung der Nutzung von Hörgeräten durch Menschen mit einer Hörminderung ein und klärt über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme auf. Darüber hinaus befördert er die Zusammenarbeit mit allen Gruppen, die an der Versorgung mit Hörsystemen beteiligt sind. Dazu gehören Hörakustiker, HNO-Ärzte, Krankenkassen, andere Verbände und Interessengruppen sowie die Politik.

Über die Stiftung Zuhören
Als führende Organisation der Zuhörbildung in Deutschland setzt sich die Stiftung Zuhören für eine zuhörfreundliche Gesellschaft ein. Mit medienpädagogischen Angeboten, wie den „Hörclubs“, „Lilo Lausch“ oder „Klang.Forscher!“, stärkt die Stiftung insbesondere Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg und fördert das bewusste Zuhören, den selbstbestimmten Umgang mit Medien sowie den respektvollen Umgang miteinander.

 

Kontakt Bundesverband der Hörgeräte-Industrie:
Dr. Stefan Zimmer
Vorsitzender des Vorstands
Herriotstraße 1
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 664 26 34 10
E-Mail: zimmer@bvhi.org
www.bvhi.org

Kontakt Stiftung Zuhören:
Birgit Echtler
Geschäftsführerin
c/o Bayerischer Rundfunk
Rundfunkplatz 1
80335 München
Tel.: 089 – 5900 41256
E-Mail: echtler@stiftung-zuhoeren.de
www.stiftung-zuhoeren.de  

Pressekontakt:
Fink & Fuchs AG
Susan Seifert
Tel.: 0611 – 74 131-980
E-Mail: bvhi@finkfuchs.de