Wirtschaftliche Folgen unbehandelter Hörminderungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die jährlichen Kosten unbehandelter Hörminderungen weltweit auf ca. 750 Milliarden US-Dollar bzw. 700 Milliarden Euro (2017). Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen:

  • Gesundheitsausgaben (67 bis 107 Milliarden US-Dollar)
  • Erziehungs- und Betreuungsaufwände für schwerhörige Kinder (3,9 Milliarden US-Dollar
  • Produktivitätseinbußen aufgrund frühzeitiger Verrentungen (105 Milliarden US-Dollar)
  • gesellschaftliche Kosten als Resultat sozialer Isolation und Ausgrenzung aufgrund von Schwerhörigkeit (573 Milliarden US-Dollar).

Mit modernen Hörsystemen lassen sich diese Kosten erheblich senken: „Es ist belegt, dass Prävention, frühe und regelmäßige Hörtests sowie das im Bedarfsfall kontinuierliche Tragen von Hörsystemen die besten Voraussetzungen sind, um die mit Schwerhörigkeit verbundenen Kosten zu minimieren“, betont Dr. Shelly Chadha von der WHO: „Eine Investition in die frühzeitige Erkennung und Versorgung von Hörminderungen ist kosteneffizient.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: WHO (2017)